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inkBOOK Calypso Plus im Test 2021: Mehr Flexibilität, mehr Freiheit - Die bessere Alternative als eBook Reader?

Endlich Zeit zum Lesen: Der richtige eBook Reader sollte überall eine gute Figur machen, egal, ob in praller Sonne am Strand im Urlaub oder bei gedimmtem Licht gemütlich zu Hause beim Lesen auf der Couch. Ein authentisches, digitales Leseerlebnis bei allen Lichtverhältnissen verspricht der in Polen ansässige, im Rahmen eines Projekts von der EU geförderte Hersteller inkBOOK: Die zwei Ebook Reader “Calypso Plus” (6 Zoll) und “Focus” (7,8 Zoll) zeigen sich im stylischen Design mit E Ink Technologie und vielfältigen Personalisierungsmöglichkeiten. Besonderer Vorteil: Sie gewähren freien Zugang zu einer großen Auswahl an digitalen Bibliotheken, darunter Amazon KindleSkoobe, Legimi und die Onleihe. Ob der inkBOOK eReader eine echte Alternative als eBook Lesegerät ist und Leser:innen mit dem eBook Reader glücklich werden können, aber auch wo Vorteile und mögliche Schwächen liegen, zeigen wir hier im Testbericht zum inkBOOK Calypso Plus.

Für Eilige: Zusammenfassung unseres Testberichts zum inkBOOK Calypso Plus

Der Calypso Plus von inkBOOK bietet als eBook Reader einige Vorteile, die das digitale Lesen komfortabel, sicher und individuell gestalten: Die fortschrittliche E Ink Technologie zeigt zwar leider nur schwarz-weiße Farben, sorgt dafür aber auch bei hellem Licht für kontrastreiche Darstellung von Text und Grafiken. Auch Nacht-Lesen ist durch die verbauten LED-Lampen augenschonend möglich. 

Gegenüber anderen eBook Readers punktet dieses Gerät vor allem durch die umfassende Erweiterbarkeit mit Apps, viele Möglichkeiten zur Personalisierung und den Zugriff auf viele Ebook-Bibliotheken wie Amazon Kindle, Thalia, Legimi, Skoobe oder Onleihe. Die Installation funktionierte in unserem Test problemlos und schnell, auch die Handhabung über den Touchscreen und die Steuerungstasten ist intuitiv und schnell erlernbar. Ein E-Book konnten wir über E-Mail direkt an den eReader liefern: Eine praktische Funktion, die auch mit andere Formaten funktioniert!

Technisch ist der eReader zum Preis von ca. 120 Euro ordentlich ausgestattet mit einem Quadcore ARM Prozessor und einem 1900 mAH Akku. Als Schnittstellen sind WiFI, Bluetooth und USB verfügbar. Nur der interne Speicherplatz ist mit 16 GB etwas zu sparsam, findet unser Tester (aber erweiterbar). 

Fazit: Gerade zur Nutzung der Apps von Onleihe und Skoobe empfiehlt sich dieser eBook Reader von inkBOOK als geeignetes Gerät. Auch PDFs und viele weitere Formate wie MOBI oder EPUB werden gut dargestellt. Praktisch: Es können auch Notizen und Markierungen sowie Lesezeichen erstellt und bei Bedarf auch exportiert werden. Wir empfehlen den eReader für alle, die auf einen funktionalen, deutschsprachigen und stylischen eBook Reader eines europäischen Herstellers setzen wollen und viel Wert auf Datenschutz, Erweiterbarkeit und Personalisierung des Leseerlebnisses setzen.

Details: Technische Daten zum inkBOOK Calypso Plus


inkBOOK Calypso Plus im Video

In unserem Video stellen wir im Test den inkBOOK eReader vor. Hier ist der Link zum Video bei YouTube.


Testbericht: Der inkBOOK eBook Reader im Test von eElesen.de

Info: Für unseren Testbericht zum inkBOOK Calypso Plus wurde uns der eBook Reader leihweise vom Hersteller bereitgestellt.

Im Sommer 2021 hatten wir auf Einladung des Herstellers die Möglichkeit, den Calypso Plus eReader von inkBOOK umfassend zu testen. Zusammen mit einer separat erhältlichen Schutzhülle wurde uns der 6 Zoll eBook Reader zur Verfügung gestellt, daneben gibt es mit dem inkBOOK Focus auch noch eine Variante mit 7,8 Zoll, also ca. 30% größere Darstellungsfläche.

Der erste Eindruck nach dem Auspacken des Testgeräts: Leicht im Gewicht (komfortable 158 Gramm), schickes, stylisches Design - die Variante mit dunkelroter Rückseite wirkt edel, stabil und wertig verarbeitet. Die Verpackung drumherum, in der auch ein micro-USB-Ladekabel und eine gedruckte Bedienungsanleitung Platz findet, ist einem echten Buch nachempfunden. Auch auf solche Details wird also geachtet! Unser Eindruck: Der Hersteller macht auch auf diese Weise deutlich, dass der eBook Reader ein echter Ersatz zum analogen Buch sein soll, der ein authentisches Leseerlebnis ermöglicht - nur eben digital statt analog und erweitert um verschiedene Komfortmerkmale und Funktionen.

Primär ausgelegt ist der eReader von inkBOOK tatsächlich auf das Lesen von eBooks. Zwar sind auch weitere Funktionen vorhanden, so dass das Gerät auch zum Abspielen von Hörbüchern und sogar mit dem installierten Browser zum Surfen im Internet verwendet werden kann. Die wirklichen Stärken liegen aber in der Darstellung von E-Books. Damit ist der eBook Reader als zusätzliches Device auch nur sinnvoll, wenn man häufig E-Books oder PDFs liest - auch im Studium oder zur Unterhaltung.

Beim Betriebssystem setzt inkBOOK im Gegensatz zu vielen anderen Herstellern auf ein offenes, erweiterbares Betriebssystem - basierend auf Android. Damit können auch mehrere digitale Bibliotheken und E-Book-Apps wie Skoobe, Onleihe, Amazon Kindle oder Thalia parallel genutzt werden - es gibt keine Zwangsbindung an einen Content-Lieferanten. Das erweitert die Möglichkeiten der User und bietet z.B. auch die Freiheit, auf den Online-Ebook-Shop eines lokalen Händlers zuzugreifen. Auch auf Werbung und das Sammeln von Daten verzichtet inkBOOK, übrigens eine in Europa ansässige Firma, die deshalb auch den europäischen Datenschutzstandards folgt.  

Die Bedienung des von uns getesteten eBook Reader ist einfach und intuitiv: Über den “Home”-Button unten, der zusätzlich auch den Akkustand farblich anzeigt, gelangt man jederzeit zum Startbildschirm. An den beiden Seiten sind jeweils zwei Tasten zum Vor- und Zurück-Umblättern angebracht, zusätzlich befindet sich auf der Rückseite die “Powertaste”. Die meisten Funktionen sind außerdem direkt über den Touchscreen erreichbar, der zum ungestörten Lesen aber auch ausgeschaltet werden kann.

Gerade bei Sonne und hellem Licht dank e INK deutlich im Vorteil gegenüber einem Tablet: der inkBOOK eReader in unserem Test

Für digitales Lesen optimiert: Vorteile (und auch mögliche Schwächen) von E Ink

Optimiert ist das digitale Lesen besonders durch eine technische Eigenart: den Einsatz der patentierten E Ink-Technologie. Dadurch unterscheidet sich der eReader wesentlich von anderen Devices, besonders dem Smartphone und Tablet. Bei einem eReader mit E Ink-Technologie bewegen sich kleine schwarze Mikrokapseln hinter dem Display, die sich durch elektromagnetische Felder zu Text und Bildern zusammenfügen.

Die Verwendung von E Ink im eBook Reader von inkBOOK hat mehrere Vorteile gegenüber einem hintergrundbeleuchteten Display: 

  • Der Kontrast zwischen weiß und schwarz ist besonders stark, das sorgt für gestochen scharfen Text und saubere Konturen ähnlich wie beim Text im analogen Buch; 
  • Bilder und Illustrationen werden authentisch “wie im Original” angezeigt, sind nicht durch Pixel generiert und damit verändert wie bei Smartphone und Tablet. Stattdessen erfolgt die Abbildung hier 1 zu 1 wie im Original.
  • Akkuschonend: mit E Ink wird Energie aus dem Akku nur beim Ändern des Bildes oder beim Umblättern einer Seite im E-Book gezogen. Das sorgt für eine hohe Energieeffizienz und eine Akku-Laufzeit von mehreren Wochen, auch bei intensivem Lesen von E-Books. Zum vollständigen Aufladen benötigt der Akku zwischen 4 und 6 Stunden.

Zum Lesen von E-Books ist E Ink also wirklich hervorragend geeignet und tatsächlich das wesentliche Argument, sich sinnvollerweise einen eReader als zusätzliches Gerät zum Lesen von digitalem Content anzuschaffen. 

Ein positiver Nebeneffekt ist, dass durch das Fehlen der Hintergrundbeleuchtung bei E Ink auch die Augen beim Lesen geschont werden: Auch längere Texte, gerne auch ein 1.000 seitiger Roman, können ohne Ermüden der Augen am eReader mit E Ink-Technologie gelesen werden. Das Lesen von E-Books auf dem Display von Smartphones, Tablets oder dem PC führt dagegen schnell zu müden Augen und ist nur für kurzfristiges Lesen zu empfehlen. 

Auch ohne Hintergrundbeleuchtung kann mit einem inkBOOK eReader aber auch nachts gelesen werden. Nachts oder bei schlechter Beleuchtung kann über das “Lampen”-Symbol in der Menüleiste oben auch eine Beleuchtung eingeschaltet werden: Insgesamt 8 LEDs bringen dann die Inhalte auf dem Display von der Seite her zum Leuchten. Auch diese Technik schont die Augen, da auch hier auf eine Hintergrundbeleuchtung verzichtet wird und die Augen nur das Licht reflektieren, ganz ähnlich wie etwa bei einem durch externe Lampen oder Scheinwerfer beleuchteten Filmplakat. 

Die wesentlichen Vorteile sind also zusammengefasst: Tagsüber kann auch bei hellem Licht und direkter Sonneneinstrahlung mit dem eReader gelesen werden; bei Dunkelheit können die eingebauten LEDs aktiviert werden, die den Inhalt gleichmäßig von allen Seiten ausleuchten. Der positive Effekt tritt schon nach 10 bis 20 Minuten Lesen am Bildschirm ein. 

In unserem Calypso Plus Test konnte die E Ink Technologie ihre Stärken beweisen. Im Vergleich zur Darstellung eines E-Books auf dem Smartphone werden auf dem eReader die Schriftzeichen nicht nur viel besser akzentuiert. Auch Ermüdungserscheinungen traten im Test nicht ein, so dass unser Tester den Roman “Moby Dick” auch mehr als 70 Seiten am Stück ohne Anstrengung lesen konnte. 

Zwei Schwächen von E Ink sind aber auch bei unserem Test aufgefallen: Erstens fehlt die farbige Darstellung von Bildern - nur schwarz-weiß ist möglich. Schlechte Nachrichten für Fans von Comics oder umfassend gestalteten Sachbüchern zum Beispiel! Auf farbige Illustrationen oder Fotos muss bei diesem eBook Reader verzichtet werden. 

Nachteil von E Ink: Ghosting Effekt

Außerdem - Nachteil Nr. 2 - tritt gelegentlich der gewöhnungsbedürftige “Ghosting”-Effekt auf, der störend sein kann - besonders im einstellbaren Dark-Mode (weißer Text auf schwarzem Hintergrund), beim Umblättern und Surfen im Internet. Schriftzeichen der vorherigen Darstellung bleiben dabei noch etwas länger auf dem Display zu sehen und überlappen sich kurzzeitig mit dem neuen Text. Das kann kurzzeitig störend wirken, etwa auch beim Aufbau von Internetseiten im integrierten Browser oder bei Funktionen wie dem Anlegen von Notizen. Beim gewöhnlichen Lesen von E-Books mit dem eReader hat der Ghosting-Effekt aber kaum eine Auswirkung.

Personalisierungen: Schriftgröße, Ränder, Farben einstellen

Neben dem Einsatz von E Ink liegt eine besondere Stärke des getesteten Calypso Plus in den vielfältigen Möglichkeiten zur Personalisierung des Lesens. Hier ist der eReader dem klassischen Buch tatsächlich weit überlegen. Während des Lesens können Einstellungen vorgenommen werden, die etwa Schriftgröße, Schriftart und Helligkeit betreffen. Bei Sehschwäche kann so z.B. jedes E-Book auch in Großschrift angezeigt werden. Auch die Helligkeit kann verändert werden, sogar die Stärke des Randes und der Zeilenabstand sowie die Farbtemperatur sind veränderbar.

Weitere Funktionen erhöhen den Komfort des digitalen Lesen und eröffnen neue Möglichkeiten zum Arbeiten mit digitalen Büchern. Zum Komfort beim digitalen Lesen trägt insbesondere die Navigation innerhalb des E-Books bei. Außerdem speichert der eReader den aktuellen Lesefortschritt, so dass bei Unterbrechung sofort an der richtigen Stelle weitergelesen werden kann. Als praktikabel haben sich in unserem Test auch die Tools zur Bearbeitung von E-Books erwiesen: Text kann abschnittsweise markiert werden und mit Notizen versehen werden. Außerdem ist auch der Google Translator verfügbar: Damit können Textabschnitte sofort in eine beliebige Sprache übersetzt werden. Das funktioniert übrigens auch ohne Verbindung zum Internet, wenn man sich die Sprachdatei von Google vorher auf dem eReader gespeichert hat. 

Verbindung des Calypso Plus: WiFi und Bluetooth

Der Calypso Plus von inkBOOK verfügt über eine WiFi- und Bluetooth-Schnittstelle sowie einen micro-USB-Anschluss zum Aufladen des Akkus und Datentransfers. Der interne Speicherplatz beträgt 16 GB und reicht für mehrere Tausend E-Books und etliche weitere Dateien. Unserer Bewertung nach könnte der interne Speicherplatz etwas umfassender sein. Positiv ist aber, dass über microSD der Speicher erweiterbar ist auf immerhin 32 GB. Nach Herstellerangaben kann die eBook-Bibliothek damit auf bis zu 30.000 Titel anwachsen. 

Beachten sollte man, dass WiFi- und Bluetooth nur im Bedarfsfall aktiviert werden sollten, etwa um neuen Content auf den eReader zu laden. So kann Akku geschont werden und ein schnelles Entleeren des Akkus verhindert werden. 

Eine Schnittstelle zum mobilen Internet fehlt - weder eine SIM-Karte noch eSIM sind bei diesem eReader vorgesehen. Unterwegs wird also WLAN benötigt, um neue Inhalte auf den eReader zu laden. Über WLAN und Bluetooth kann natürlich auch mit dem eigenen Smartphone und dieses als Hotspot für Zugang zum mobilen Internet genutzt werden. 

Anleitung: E-Books auf den inkBOOK Calypso Plus laden

Zum Laden von E-Books oder anderen Files auf den Calypso Plus stehen mehrere Möglichkeiten bereit: 

  • App installieren, um E-Books direkt in der App anzusehen und herunterzuladen (z.B. Skoobe oder Onleihe)
  • E-Books via USB oder Bluetooth auf den eReader laden
  • E-Books und Dateien via E-Mail an den eReader senden

Besonders komfortabel ist die Möglichkeit, eine digitale Datei per E-Mail direkt an den eReader zu senden. Wir haben in unserem Test diese Funktion selbst ausprobiert und Erfahrungen damit gesammelt. 

So geht’s: E-Book an eReader per E-Mail senden

  1. Um ein E-Book per E-Mail an den eReader zu senden, klickt man in der Menüleiste oben auf die Funktion “Ein Buch an inkBOOK-Konto senden”. 
  2. Auf der Infoseite wird dann die individuelle E-Mailadresse (...@send2device.inkbook.eu) angezeigt.
  3. E-Mails mit kompatiblen E-Books im Anhang, die an diese Adresse gesendet werden, landen direkt auf dem eBook Reader. 

In unserem Test haben wir den Roman “Moby Dick” als EPUB Datei im Anhang an die E-Mailadresse gesendet. Natürlich ist auch das Zusenden aller weiterer, mit dem eReader kompatiblen Formate auf diesem Weg möglich. In unserem Test wurde die gesendete EPUB Datei etwa 5 Minuten nach dem Versand E-Mailprogramm in der Bibliothek des eReader angezeigt. Zur Beschleunigung der Syncronisierung kann auch der “Jetzt syncronisieren”-Button angeklickt werden. Außerdem muss beim eReader natürlich WLAN aktiviert sein und eine gute Verbindung zum WLAN-Netzwerk möglich sein. 

eBooks mit dem inkBOOK eReader lesen: Die digitale Bibliothek

Die auf dem eReader gespeicherten E-Books werden auf der Startseite des Calypso Plus und zusätzlich in der Anwendung “Bibliothek” angezeigt.

Die Bibliothek verfügt über verschiedene Funktionen zur Änderung der Darstellung, natürlich auch über eine Suchfunktion. Außerdem wird bei jedem E-Book auf Wunsch der aktuelle Lesefortschritt angezeigt. Zur weiteren Personalisierung können auch eigene Sammlungen angelegt werden,  um E-Books z.B. thematisch oder nach Genre zu gruppieren.

Amazon Kindle eBooks, Skoobe und Onleihe mit dem inkBOOK eReader lesen

Eine echte Besonderheit der eReader von inkBOOK ist die umfassende Kompatibilität mit eBook Apps und Dateiformaten.

Diese Offenheit ist Programm bei inkBOOK und äußert sich auch im offenen Betriebssystem: Zum Einsatz als OS kommt Android 8.1 in einer auf die wesentlichen Funktionen reduzierten Fassung. Durch die Konzentration auf relevante Funktionen soll auch der Akku des E-Book Lesegeräts geschont werden. Verzichtet wird z.B. auf GPS-, Kamera-, Kontakt- und Telefonie-Funktionalität von Android, auch Hintergrundprozesse wurden auf ein Minimum reduziert. 

Der Android-App-Store “Google Play” ist zwar nicht direkt auf dem inkBOOK eReader erreichbar. Trotzdem können auch auf dem inkBOOK Reader zusätzliche Apps installiert und so Anwendungen wie Wörterbücher hinzugefügt werden. Gebündelt werden die verfügbaren Apps in der Anwendung “APKPURE”, die über den inkBOOK Apps Store auf den eReader geladen und installiert werden kann. Hier kann dann der App-Store nach verfügbaren Anwendungen durchstöbert werden und per Klick - ähnlich wie im Google Play Store - eine zusätzliche Anwendung installiert werden. Für Technikaffine gibt es zusätzlich die Möglichkeit, Apps auch über die APK Installationsdatei direkt auf den eReader zu übertragen und dann zu installieren.

Die zentrale Anwendung auf dem eReader ist natürlich der eBook Store zum Bezug von eBooks. Auf die Zwangsbindung an einen Ebook-Shop verzichtet inkBOOK. Stattdessen kann der User selbst auswählen, aus welchen Quellen E-Books und weitere Inhalte bezogen werden sollen oder auch parallel mehrere Möglichkeiten nutzen. Hier gibt es also deutlich mehr Freiheiten als z.B. auf dem Tolino oder Amazon Kindle eBook Reader!

Folgende Formate können grundsätzlich mit dem inkBOOK Calypso Plus angezeigt werden. Wir haben die wichtigsten ausgewählt:

  • EPUB mit PDF (reflow) mit Adobe DRM (ADEPT)
  • MOBI (ohne DRM)
  • TXT, FB2, HTML, RTF, CHM
  • diverse Audio-Dateien, auch MP3 und .wave

Bereits vorinstalliert sind die Apps von Skoobe und Onleihe. Skoobe ist eine kostenpflichtige E-Book-Flatrate mit über 300.000 Titeln, die wir auch hier bei eLesen.de im Testbericht vorstellen. Mit der App Onleihe haben Nutzer öffentlicher Bibliotheken Zugriff auf den digitalen Bestand ihrer Bibliothek, darunter E-Books, E-Magazine, digitale Zeitungen und mehr. Mit dem inkBOOK eReader können die Onleihe App und Skoobe verwendet werden. Das ist ein bedeutender Vorzug gegenüber anderen eReaders wie z.B. Tolino oder dem Amazon Kindle, die diese Möglichkeit nicht bieten. 

Zusätzlich können auch Amazon Kindle eBooks auf dem inkBOOK eReader gelesen werden und auch der Kindle-Shop als eigene Anwendung installiert werden. Als Viewer dient eine entsprechende Anwendung, die die Kindle Ebooks auf dem inkBOOK eReader anzeigt. Auch das Einloggen im Amazon Account ist möglich, so dass direkt auf die Kindle Bibliothek zugegriffen werden kann. Weitere Anwendungen sind z.B. Freebooks, Empik Go, Thalia, Storytel oder Legimi. 

Auch PDF Dokumente werden auf dem eReader angezeigt. Als Viewer setzt inkBOOK auf den Original Adobe Reader Mobile (vorinstalliert). Für den Anwender hat das den Vorteil, dass Text zur optimierten Darstellung auch aus PDF-Dokumenten extrahiert werden kann. 

Unsere Bewertung: Offen für vieles und schick im Design - der inkBOOK Calypso Plus bietet viel für digitales Lesen

Sparsam im Akkuverbrauch und beim Sammeln von Daten, dafür reich in der Ausstattung und flexibel in der Erweiterbarkeit: Der Calypso Plus eReader von inkBOOK zeigt in unserem Test eindrucksvoll seine Stärken als digitales Lesegerät. Das Leseerlebnis ist tatsächlich dem analogen Buch nachempfunden. Dafür sorgt besonders die E Ink-Technologie, die Text und Grafiken “wie auf echtem Papier” gestochen scharf darstellt und einer schnellen Ermüdung der Augen durch den Verzicht auf Hintergrundbeleuchtung vorbeugt. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung ist Lesen uneingeschränkt möglich. Fehlt Licht oder will man Nachts lesen, sorgen die LED-Lichter für eine ausgewogene Beleuchtung. 

Besondere Vorteile entwickelt die umfassende Erweiterbarkeit: So können auch mehrere digitale Bibliotheken parallel installiert werden und E-Books auch auf Wunsch im digitalen Shop des Buchhandels vor Ort auch nach dem Umstieg auf das digitale Lesegerät weiter bezogen werden. Selbst mit Amazon Kindle E-Books oder digitalen Inhalten der Apps von Legimi, Skoobe oder Onleihe kommt der inkBOOK eBook Reader aber zurecht. 

Beachten sollte man, dass der Calypso Plus tatsächlich hauptsächlich auf die Anzeige von Text und (schwarz-weißen) Grafiken und zum Lesen von E-Books ausgelegt ist. Auch weitere Funktionen wie Surfen im Internet oder das Anhören von Hörbüchern sind zwar grundsätzlich möglich - hier zeigt der Calpyso Plus aber Schwächen durch den Ghosting-Effekt und den etwas geringen internernen Speicherplatz.

Wir empfehlen den inkBOOK Calypso Plus als eleganten, leichtgewichtigen eBook Reader mit vielen sinnvollen Funktionen für alle, die gerne Bücher digital lesen. Preislich ist der eBook Reader für ca. 120 Euro zu haben. Hier im deutschsprachigen Online-Shop des Herstellers gibt es ihn in vielen Farben auch direkt mit vorinstallierten Apps von Skoobe und/oder Onleihe zu kaufen.